Ist die Erde eine Scheibe,

    • Ist die Erde eine Scheibe,

      [font='&quot']und der Himmel an einer Glocke über der Erde angebrach? So zumindest dachten die Menschen im Mittelalter. Und Herakles musste in seiner zwölften und letzten Prüfung einen Apfel vom Baum der Hesperiden holen. Das tat der Titan Atlas [/font][font='&quot']für ihn. Während aber Atlas den Apfel holte, musste Herakles für ihn das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern tragen. Eine nur für den Zeussohn Herakles mögliche Aufgabe.

      Doch schon Pythagoras von Samos (um 500 v.u.Z.) erklärte sich die Erde als eine Kugel. Mit 252.000 Stadion bestimmte um 240 v.u.Z. der Hellene Eratosthenes den Erdumfang mit einer Genauigkeit von etwa 10%.

      Doch ich, der ich am Weltenrande von Ny lebe, muss immer noch Angst haben, von der Welt herunterzufallen. Meine Handels und Plünderaktionen erstrecken sich so höchstens in drei statt in vier Richtungen. Zudem lassen mich die dünn- und kaum besiedelten Inseln im Innern fast nur auf einer Linie am Rand leben, handeln und kämpfen. Die Anzahl meiner nächsten, übernächsten, überübernächsten ... Nachbarinseln reduziert sich so deutlich gegenüber einer Lage im Welteninneren. Und wenn ich an das Andere Ende der Welt fahren will, so brauche ich mit meinen HS etwa 1T 16h 19m (xy-Koordinaten vertauscht - von den langsameren Kriegsschiffen. einmal abgesehen). Für die im Inneren lebenden Spieler wäre das immer nur höchstens die Hälfte um beide Räder zu erreichen. So fühle ich mich durch meine Randlage in meinen Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt.

      Doch müsste es für Ikariam möglich sein, am Rande der Welt nicht mit dem Zählen aufzuhören, sondern bei Null, wieder von vorn anzufangen. ähnlich wie es am Nullmeridian der Fall ist. Nach x=99 (oder 98 je nach passgenauigkeit) kommt x=1 (oder x=0); ebenso für y. Auch ein Sprung am Weltenrande wäre zu verkraften, schliesslich holperts ja auch wenn ein Schiff den Äquator passiert (inkl.Äquatortaufe). So können meine Schiffe immer den kürzesten Wege zu anderen Spielern suchen. Und der westliche Seeweg nach Indien bliebe für die Gameforge ja schliesslich auch noch zu entdecken. Die Spieler am jetzigen Rande haben dann ebensoviele Inseln und damit Spielmöglichkeiten in Ihrer Umgebung, wie die Spieler in der Mitte. Ebenso sind sie dann bei ihren entfernteren Reisen gegenüber den Spielern im Welteninneren nicht mehr benachteiligt.

      grüsse nemea [/font]
      :rolleyes:
    • mir ging es eigentlich weniger um die doch kompliziertere Umwandlung von ebenen in polar oder kugelkoordinaten.

      Ich wollte eigentlich nur die jetztige Map an den Rändern immer wieder aufs neue Wiederholen, also die Weltkarte immer nur wieder um eine Weltkartengröße verschoben neu darstellen. Ähnlich vielleicht, wie es in der Physik/Kristallografie mit der Darstellung der Grundstruktur eines Kristalls gemacht wird. Es soll so eine ebene Darstellung erhalten bleiben. Diese wird dadurch, dass bei den Koordinanten 99 (100, 98 ) einfach wieder von vorn angefangen wird zu zählen. so faktisch nur ins unendliche ausgedehnt.Es fallen nur die Ecken und Ränder weg.

      lenmae wrote:

      was ist mit denen die am pol leben
      Denen geht es noch schlechter. Aber bei dieser Art der Fortschreibung, wie ich sie vorgeschlagen habe, gibt es dann auch keine Pole (Ecken) mehr.
    • Wir gehen damit doch nicht ins Negative - wenigstens nicht, wenn ich alles richtig verstanden habe:

      Nach 99:99 kommt dann eben wieder 01:01 - und zwar von jeder "Scheibenseite" aus: also auch von 01:99 gehts wieder auf 01:01 bzw nach 99:99 bzw. nach 99:01 rüber.

      Ich stelle mir das wie eine Rolle vor, wo Anfang und Ende zusammengeklebt werden - und zwar Rolle in beide Richtungen, längs und quer. Geht zwar in der Realität nicht, aber rechnerisch schon :) Das wird dann einfach unendlich . . .

      Und damit hat dann Nemea schon recht: es gibt keine Pole mehr!
    • wäre ganz interessant, da es ja dann keinen "mittelpunkt" gäbe, und so hätte das alles für mich einen neuen reiz ;)
      ich bin DAFÜR, wenn auch schwierig umzusetzen
    • nemea wrote:

      [font='&quot']Doch ich, der ich am Weltenrande von Ny lebe, muss immer noch Angst haben, von der Welt herunterzufallen. Meine Handels und Plünderaktionen erstrecken sich so höchstens in drei statt in vier Richtungen. Zudem lassen mich die dünn- und kaum besiedelten Inseln im Innern fast nur auf einer Linie am Rand leben, handeln und kämpfen. Die Anzahl meiner nächsten, übernächsten, überübernächsten ... Nachbarinseln reduziert sich so deutlich gegenüber einer Lage im Welteninneren. Und wenn ich an das Andere Ende der Welt fahren will, so brauche ich mit meinen HS etwa 1T 16h 19m (xy-Koordinaten vertauscht - von den langsameren Kriegsschiffen. einmal abgesehen). Für die im Inneren lebenden Spieler wäre das immer nur höchstens die Hälfte um beide Räder zu erreichen. So fühle ich mich durch meine Randlage in meinen Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt.

      Doch müsste es für Ikariam möglich sein, am Rande der Welt nicht mit dem Zählen aufzuhören, sondern bei Null, wieder von vorn anzufangen. ähnlich wie es am Nullmeridian der Fall ist. Nach x=99 (oder 98 je nach passgenauigkeit) kommt x=1 (oder x=0); ebenso für y. Auch ein Sprung am Weltenrande wäre zu verkraften, schliesslich holperts ja auch wenn ein Schiff den Äquator passiert (inkl.Äquatortaufe). So können meine Schiffe immer den kürzesten Wege zu anderen Spielern suchen. Und der westliche Seeweg nach Indien bliebe für die Gameforge ja schliesslich auch noch zu entdecken. Die Spieler am jetzigen Rande haben dann ebensoviele Inseln und damit Spielmöglichkeiten in Ihrer Umgebung, wie die Spieler in der Mitte. Ebenso sind sie dann bei ihren entfernteren Reisen gegenüber den Spielern im Welteninneren nicht mehr benachteiligt.

      grüsse nemea [/font]
      :rolleyes:
      Hallo,

      ich finde diese Idee auch Klasse. Es ist echt ein KRampf neue Gebiete zu erschließen, zumal in meiner Region viele leere Insel existieren und sich somit das Problem nocht verstärkt. Hät nichts gegen ein bisschen mehr Aktion.

      Und wenn wir schon dabei sind. 160 Schiffe, mit maximal 500 Ladekapazität = 80.000 Waren die ich maximal gleichzeitig verladen kann. Das hat ja irgendwann echt mal gereicht, aber mittlerweile schwimme ich in Gold und nicht weil ich zu geizig wäre Geld im Kontor auszugeben... Nein ich hab zwischen dem ganzen Verschicken von eigenen waren, keine Gelegenheit mehr Schiffe zum Einkaufen los zu schicken. Kann man da nicht mit einer Zukunftwissenschaft, wie Zukunft der Seefahrt die Ladekapazität der Schiffe erhöhen oder neue größere und schnellere (meinetwegen auch langsamere) Schiffe noch zusätzlich anschaffen?

      Viele Grüße
      Elscha 8)
    • Von Plan auf Kugel ändern, findet der Gamedesigner toll (wie er übrigens Gefallen an der Einleitung gefunden hat), allerdings ist das ein Kraftakt, der im Augenblick wichtigeren Projekten weichen muss...
    • NRJ wrote:

      Von Plan auf Kugel ändern, findet der Gamedesigner toll (wie er übrigens Gefallen an der Einleitung gefunden hat), allerdings ist das ein Kraftakt, der im Augenblick wichtigeren Projekten weichen muss...
      Als zwischenschritt dachte ich ja eigentlich nur, zunächst die plane Welt ins unendliche Fortzusetzen, die Koordinaten einfach so zu lassen wie sie sind. Nach 99 sollte dann mit 0 oder 1 weitergemacht werden. Das bisschen Modulo-Rechnen dazu sollte nicht allzuschwer umzusetzen sein, jedenfalls im Unterschied zur Koordinaten- und Design-transformation von der Ebene zur Kugel.
    • X Dafür

      Ich bin zwar nicht betroffen, da durch Fortuns ins Zentrum gesetzt, habe aber ein Allianzmitglied, dass nicht nur an den Rand, sondern gar in die Ecke gesetzt ist.

      Pratchett ist zwar eigener Meinung, aber die Welt ist eine Kugel, und zumindest andersrum muss man schon segeln können ;)
      Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen. Vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir.
      (Mark Twain)