Kritikerabend mit geladenen Gästen, einer Schnarchnase und ohne jegliche Kritik

    • Kritikerabend mit geladenen Gästen, einer Schnarchnase und ohne jegliche Kritik

      Dieser – aus der Not heraus geborene - Fred soll als Treffpunkt für Liebhaber von Ohrensesseln, guten Büchern, Sport, Filmen, Bier und Wein dienen. Hier wird in lockerer Runde gequasselt, getrunken und über dies und das geredet. Einen festen Termin gibt es nicht. Dieser wird in Absprache mit den eingeladenen Gästen kurzfristig anberaumt.

      Damit ist ein wesentlicher Teil dieses Kritikerabends bereits angesprochen. Hier wird nur mit geladenen Gästen geplaudert. Nicht angemeldete, spontan hereinplatzende Besucher müssen sich leider auf dem Boden niederlassen und ihre Verpflegung selbst mitbringen, da nur eine begrenzte Anzahl an Ohrensessel und Häppchen zur Verfügung steht.
      Ich freue mich auf angenehme Gespräche, Essen und Trinken und ganz besonders auf meine Gäste!
      Ganath
    • Dann krall ich mir doch direkt einen der Ohrensessel und leg schonmal die Füße hoch, in froher Erwartung auf die da kommen mögenden literarischen Ergüsse.

      *murmel* Katharsis ist kein Hustenanfall. *murmel*

      Darfs nen Schlückchen Pinot Chardonnay sein?

      And now... bring me that horizon!
    • Ja, prächtig. Da isser ja. Schon im Ohrensessel und mit einem Glas Wein bewaffnet.

      Ich persönlich bevorzuge übrigens eher das, was der olle Ledi und andere Weinkenner als „Damenwein“ bezeichnen. Nämlich den leider zu Unrecht als „klassisch“ bezeichneten Moselriesling (eigentlich ja Saar, aber ich will mal nicht so kleinlich sein). Klassisch ist in dem Fall gleichzusetzen mit „angestaubt“, „altbacken“ und was es da sonst noch für Synonyme gibt. Das ist in etwa so, wie wenn ich einen uralten Bordeaux mit dem Adjektiv „dünn“ belege. Da geht der Gatte die Wände hoch und doziert in epischer Breite über die „Eleganz“ etc…. auch hierzu hab ich mich schon mal irgendwo ausgelassen. Vermutlich völlig unpassend im Kommentarfred. Egal.

      Ansonsten freue ich mich über jeden kathartischen(?) Schluckauf, der hier zum Besten gegeben wird und konstatiere, dass ich den Fluch der Karibik direkt erkannt habe. Ich les nämlich nicht nur Unmengen Bücher, ich seh‘ ungefähr genauso viele Filme, höre vergleichsweise viel Musik und trinke weniger Alkohol, als manch einer bei meinem Geschreibsel vielleicht vermuten würde. Ich bin – ähnlich wie der Hase – naturstoned.
      Ich seh mal, ob ich den ollen Ledi auftreiben kann, damit er noch ein paar von diesen Rollenteilen grillt. Kann ja sein, dass den einen oder anderen zwischendrin der kleine Hunger packt.

      Falls du einen Sonnenschirm brauchst, lieber Frostburn, sag Bescheid. Du bist ja noch nicht so ans Sonnenlicht gewöhnt. Ich hab mir letzten Sommer dieses tolle Kurbeldings gekauft, dass zwar nicht formschön, dafür aber praktisch ist.
    • Damenwein, hmm. Ist mir auch recht, ich trink an Wein sowieso alles, was vom Namen her gut klingt. Bei Schnaps übrigens auch, bis auf Pernot. Und Jägermeister klingt von vornherein schonmal überhaupt nicht gut. Eleganz kommt dann nach 3 Stunden von ganz alleine. :schock:

      Könige der Wellen hat übrigens einen verdammt guten Soundtrack, fällt mir grade mal wieder so auf. Surfen im Frack ist mal total 2010.

      Danke für deine Aufmerksamkeit, ich nehm dann gleich mal etwas Sonnencreme und schmier mir meine Augen ein. 8)
    • Juhu auch ich hab zu Ganath in die Kritikerrunde gefunden ;) sofort mal auf "Thema abonnieren" geklickt. Besuche im Forum sowieso nur die Themen über meine Verwaltung...

      PS: Danke für die Tipps bzhl. T.P. werde mir nach meinen Markus Heitz (auch Fantasy, aber stellenweise sehr eigenwillig. Wer Herr der Ringe mag, kann aber auch seine "Zwerge Reihe" lesen) Welzern wohl mal ein paar zur Gemütze führen.
    • Also Schnaps geht bei mir ja schon mal gar nicht. Da gehen bei mir direkt alle Lampen an und ich leuchte wie 'ne Supernova. Außerdem fang ich dann an zu faseln und albern zu lachen. Das ist für Damen in meiner Alterklasse unschicklich und daher äh 1979…keine Ahnung, welches Jahr ist gerade out? Davon abgesehen bin ich in jeder Lebenslage aber sowas von elegant. Von dünn kann man allerdings nicht sprechen. Schwamm drüber.
      Ich muss gestehen, ich kenn weder den Wellenfilm – scheint aber irgendwie so’n Steckenpferd von dir zu sein*g* – noch den Soundtrack. Auch Amazon ist da nicht so ergiebig. Nix zum Reinhören und die beiden Kritiken (passend zum Fred) sind net so dolle. Ich kenn überhaupt nur wenige Soundtracks, die ich richtig gut finde. Im Film klingt’s irgendwie immer geil, aber ohne Bilder… naja. So zum Beispiel die Musik zu 8 Blickwinkel. Film und Musik fand ich absolut genial, aber nur die Musik? Ging irgendwie gar nicht. Der Soundtrack zu Garden State ist partiell ganz gut. Und richtig gut finde ich eigentlich immer die besonders schräge Musikauswahl von Herrn Tarantino in seinen Filmen. Und sein letzter Film Inglorious Basterds war ja wohl mal richtig klasse!
      Darauf noch ein Glas Damenwein.

      Den Sonnenschirm können wir jetzt wohl langsam wieder runterkurbeln. Wenn der Blick ein bisschen getrübt ist, liegt’s an der Creme.
      Ich wünsch dir noch einen schönen Abend und hoffe, du kommst ab und an mal auf einen Besuch und mit keinen Jägermeister vorbei.
      LG Ganath


      Lieber Herni,
      jetzt bin ich grad fertig mit meiner Antwort an Frostburn und liege quasi schon mit einer Hälfte vom Hintern auf der Couch. Ich meld mich morgen nochmal bei dir. LG und schön, dass du hierher gefunden hast! Ganath
    • Na, dass ist doch mal ein feiner Kreis. Gut, dass ich meinen schiebbaren Ohrensessel immer dabei habe. Da komme ich doch jetzt mal öfter vorbei.

      Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich heute eher auf Prosecco war.

      SilentWolf
    • So. N'Abend allerseits.

      Das Thema ist abonniert und ich habe mir einen klappbaren Ohrensessel* besorgt. :rofl:

      Die letzten hot-dogs von Treibe-mich-selber-in-den-Ruin Schnapper waren nicht so gut**

      Sonnenschein?? Cool. Bringt mich richtig zum Leuchten.***

      Ganath, für Damen deiner Alterklasse (30 + X Monate) empfehle ich Trollwein oder Zwergenwein. Wird in meiner Ex-Band gern getrunken. Aber nur in Maßen !!! (Sonst kommt Opa vorbei. Er tritt nicht auf die Trense, denn er schwingt die Sense :)

      Solltest du aber die Nase zu tief ins Glas gesteckt haben, nenne ich dir gern einen deutschen Dichter: Brecht.

      Und Susanne hat vor, auf dem Kotflügel**** zu musizieren.

      Das war es erst mal, frohen Abendgruß Herr Kaffee-Trinken


      * Nennt sich Susanne - menno, hat die :zensiert: Ups. Opa schwingt grad die Sense. Ich meinte natürlich den vom schwedischen Möbelhaus, Opa. Ährlich

      ** Sollte mal die Hundesorte wechseln *fG

      *** allerdings nur die Nase


      **** klingt doch besser als Schei**klavier
    • Dann leg ich für den dieter mal ein Zwergenbrot hin, bevor ich schlafen gehe. :D

      Brecht, wie hab ich ihn zu Schulzeiten noch verabscheut. Goethe übrigens auch. Im Gegensatz zu Goethe hat Brecht aber mittlerweile einen festen Platz in meiner Bücherwand, Der gute Mensch von Sezuan hat mich einfach mit seiner grandiosen Erzählweise überzeugt. Für unterschwellige Kapitalismuskritik bin ich eh immer zu haben, wenn sie geschickt verpackt wird. Außerdem erwisch ich mich mittlerweile in regelmäßigen Abständen beim Summen der Moritat aus der Dreigroschenoper. "Ja der Haifisch, der hat Zähne..." (natürlich mit gerolltem rrr, sorgt immer wieder für befremdliche Blicke in der Fußgängerzone)
      Ich oute mich hier dann auch mal als großer Freund der Werke von Henning Mankell. Seine Kriminalromane um Kurt Wallander hab ich verschlungen, obwohl ich ansonsten mit dem Genre überhaupt nichts anzufangen weiß. Die tiefschürfende Art, mit der Mankell entweder morbide Charaktere konstruiert oder aber über Wendungen Abgründe in intakte Oberflächen reißt, ist wirklich überzeugend. Mein Lesetipp geht da auch ganz klar Richtung Der Chronist der Winde von Mankell, ein eindrucksvolles und bewegendes Meisterstück. Ist übrigens ein Roman mit Afrika als Grundthematik, insgesamt geht das Werk jedoch weit über dieses enge Korsett hinaus.

      So, genug wichtig gemacht. Gute Nacht. ;)
    • Na, das geht hier ja wie’s Brezel resp. Zwergenbrot backen. Ich bin ganz überrascht über den regen Besuch hier. Vermutlich liegt’s an den schieb- oder klappbaren Ohrensesseln von Silent. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank, dass du uns deine Sitzgelegenheiten* zur Verfügung stellst *g*. Ich hoffe, dein Kulturabend neulich war schön.

      Aber der Reihe nach:
      Lieber Herni,

      ich muss gestehen, mit Markus Heitz kann ich gar nichts anfangen. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ein Freund von mir den guten Herrn Heitz persönlich kennt – ja, das Saarland ist ein Dorf – und ihn nicht leiden kann. Ich lass mich leider von sowas beeinflussen. Vielleicht sollte ich ihm nochmal ne Chance geben. Keine Chance mehr kriegt allerdings Herr Marzi. Solche farblosen, platten Gestalten habe ich selten erlebt. Seine Lycidas-Trilogie ist langweilig und eindimensional. Null Tiefe, einfach gar nüscht.

      Howdy HKT,
      zu Brecht: ich erinnere mich noch mit Grausen an die Schulzeit, als Mutter Courage zur Pflichtlektüre gehörte. Keine Ahnung, wieso man pubertierenden Kindern so etwas antut. Jedenfalls hat’s mir den guten Brecht wohl leider zu Unrecht verlitten (Korrekturvorschlag von Word: verlatten, verkitten, verritten???). Immerhin kenn ich die Drei Groschen Oper. Insoweit kann ich den Jacky Messer durchaus mit pfeifen und auf Wunsch auch singen. Alles andere von Brecht hab ich noch nicht in den Fingern gehabt, muss ich zu meiner Schande gestehen. Vielleicht sollte ich das nachholen. Andererseits, wenn ich an deinen Tipp mit dem Zu-tief-ins-Glas-schauen denke, würde mich Brecht vielleicht mehr ernüchtern, als erwünscht…
      Dafür liebe ich Kurt Tucholsky. Seine immer noch aktuellen Ansichten zu Politik und Gesellschaft, seine Berliner Schnauze, seine bissigen Gedichte und Kurzgeschichten. Nicht immer leicht zu lesen, aber immer wieder erheiternd, wenn man sich an die Schreibe gewöhnt hat. Zum Einsteigen vielleicht die „Schnipsel“.

      Lieber Frostburn,
      endlich wieder zu gewohnter, wenn auch nicht schnapszahliger Stunde. Um die Zeit kriegst du auf jeden Fall immer einen freien Ohrensessel, so viel ist mal sicher. Und garantiert keinen Sonnenbrand.*g*
      Aus dem Krimigeschehen habe ich mich schon eine ganze Weile zurückgezogen. Aber bis dahin gehörte Mankell ganz klar zu meinen Favoriten. Seine düsteren, melancholischen Charaktere fand ich immer beeindruckend. Und gaaaaaanz früher hab ich natürlich die Klassiker gelesen: Patricia Highsmith, Dashiell Hammett und selbstverständlich Raymond Chandler. Kurze Abstecher in die britische Krimiszene waren dabei: Elisabeth George (obwohl keine Britin) sowie Martha Grimes (irgendwie auch keine Britin).
      Mittlerweile habe ich mich der Fantasy zugewandt und überbrücke die Wartezeit bis zum Erscheinen von Band 13 des Spiels der Götter mit der Reihe von George R.R. Martin „Das Lied von Eis und Feuer“. Was es allerdings mit den doppelten Mittelinitialen auf sich hat, kann ich nicht sagen. Ob es wohl schick ist, à la Tolkien zwei gleiche Konsonanten zwischen Ruf- und Nachname zu platzieren? Keine Ahnung. Die Bücher sind jedenfalls toll geschrieben, wenn auch die Personen nicht ganz so vielschichtig sind wie im Spiel der Götter. Düster ist es allemal. Und auf Düster steh ich ja irgendwie.
      Und ab und an les ich auch mal was Anspruchsvolles – aber nur in kleinen Dosen. Beispielsweise Heinrich Mann „Der Untertan“. Danach bin ich dann wieder reif für Triviales :)

      Sehr lustig übrigens auch Frau Kuttner „Das oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens“.

      So, Ihr Lieben. Zeit für was anderes Banales: die Arbeit. Irgendwie muss ich ja meine Bücher– und Filmleidenschaft finanzieren *g*
      Filmempfehlung heute: 8 Blickwinkel. Hab ich ja gestern schon mal angesprochen. Eine Geschichte um ein Attentat auf den US-Präsidenten, erzählt aus aus 6 (keine Ahnung, wo die fehlenden 2 hingekommen sind - Original Titel lautet übrigens Vantage Point) Blickwinkeln. Am Ende wird die Geschichte aus Sicht der Presse nochmal anders dargestellt. Ein spannender Film, wie ich finde, mit toller Musik.

      LG und viel Spaß weiterhin beim Lesen.
      Ganath

      *oder wie meine Schwester vor x Jahren mangels ausreichender Englischkenntnissen mal sagte: sitting opportunities.
    • Guten Morgen.

      Liebe Ganath

      George R.R. Martin ?? Gans einfach - George Rudi Ratlos Martin 8)

      Dreigroschenoper?? Cool

      Hier mal der Anfangstext mit Akkorden:

      Und der (C)Haifisch, der hat (Dm)Zähne
      Und die (G7)trägt er im Ge(C)sicht
      Und Mac(Am)Heath, der hat ein (Dm)Messer
      Doch das (G7)Messer sieht man (C)nicht

      Ich spiele (leider) nur Gitarre - im Gegensatz zu meinem Sohn, der Klavier, Flügel und Orgel beherrscht. Und mir permanent unter die Nase reibt, dass ich meine musikalische Weiterbildung vernachlässigt habe. *Klugschieter

      Soll er doch Küster statt Informatiker werden *grummel Dann kann er den Damenchor beglücken *so nach dem Motto: Was ist dein Freund? Küster. Gut??

      So, jetzt aber Schluss. Werde mich Richtung Stall begeben. Unsere Araberstute bekommt ein Fohlen - da will (muss) ich dabei sein ?(

      Order von Göttergattin. Und was meine Frau sagt, wird gemacht, jawoll.

      Gruß HKT
    • Mein lieber HKT (@ Frostburn, jetzt weiß ich auch endlich, wer Dieter is),
      ich finde, nu is aber langsam gut. Wenn du weiter so angibst, komm ich mit meinem literarischen Zirkel zu dir nach Hause, um dort in entspannter Atmosphäre unter Palmen deinen Söhnen und dir beim Musizieren zuzuhören und natürlich zu kritisieren. 8) Ich kann nämlich auch musizieren. Jawohl! Ich habe jahrelang Klavier und Orgel gespielt. Das ist zwar schon Jahrzehnte her, aber Noten kann ich immer noch lesen. Pöh! Außerdem hatte ich lange Jahre ein Verhältnis zu einem englischen Gitarristen. Dabei habe ich festgestellt, dass der E-Gitarrist als solcher zwar herrliche Soli zimmert, aber von Takt keine Ahnung hat. Jedenfalls hat der angesprochene Musiker sehr zu meiner Unterhaltung immer völlig arrhythmisch mit dem Fuß getippt. Aber er hat rattenscharf ausgesehen, das muss ich zugeben *g* :flöt:
      Und Pferde kann ich net leiden! Die müffeln. Und sowieso ist mir jedes Tier, das größer ist als ich suspekt. Da lob ich mir meine Futterratte. Die ist handsam, kann gut kochen, hat einen erlesenen Musik- und Weingeschmack und ist mit mir verheiratet. Kann aber weder Klavier noch Orgel spielen. Auch mein Sohn spielt kein Instrument, hat dafür aber ein spektakuläres Rhythmusgefühl. Tja, so isses eben. :D

      taktvoll, Ganath :tanz:
    • Liebe Ganath,

      ich habe Zeit - der Tierarzt hat mich raus geschmissen ich sei zu nervös und das würde sich auf die Stute übertragen. Konisch, die Hebamme und die Ärzte waren damals (vor dem 1. Kartoffelkrieg) anderer Ansicht, die Mutter meiner Söhne auch.

      Nun ja, tempus fugit.

      So sitze ich jetzt hier, kaue vor Nervosität die Fingernägel bis auf die Knochen ab und werde von meinem Schatz getröstet: "Das wird schon". Soll sie's doch dem Hengst erzählen, der ist schließlich Schuld daran.
      Und sowieso ist mir jedes Tier, das größer ist als ich suspekt
      Da empfehle ich dir einen Pinto mit Stockmaß 1,45 m. Vorab schon ein Kotau: Wenn du grösser als eine Parkuhr bist, dann ist das Pferd kleiner :D *

      Außerdem lieben Pferde Blondinen 8) Und nicht nur Pferde.

      Zum Lütten: Was kann ich dafür, dass er meine Intelligenz, die Musikalität und die Schönheit von seiner Mutter geerbt hat?? Ich war daran ja nur kurz beteiligt. :rofl:

      Du spielst Orgel und Klavier? Klasse, dann ist ja die musikalische Unterhaltung hier gewährleistet. Kommen noch andere dazu - z.B. der Huba - dann können wir ja eine Konkurrenzband zu den "Rollenden Steinen" aufmachen.

      "Garnath and the swinging Frosties" ??? "Garnath - hier tobt das Steifftier" ??

      Ich übernehme das Schlagzeug, denn im trommeln bin ich gut. Ich leide nicht unter Selbstüberschätzung - nein, leiden tue ich nicht. :lol:

      Nebenbei: Trommeln gehört mit zum Handwerk. Willste Häuser verkaufen, musste trommeln.

      Mit reiterlichem Gruß HKT

      * Anmerkung des Zensors: Das gibt Mecker, Alter. Zieh dich schon mal warm an.
    • Schätzelein, du scheinst von einer ausgewachsenen Identitätskrise heimgesucht zu werden. Oder wie darf ich die im Sekundentakt wechselnden Outfits verstehen? Und erzähl mir nicht, Gevatter TOT steht auf Mode.

      Im Übrigen bin ich geringfügig größer als eine Parkuhr und auch figurtechnisch nicht mit einer zu verwechseln. Da kann sich jetzt jeder denken, was er will*g* Ein Pferd kommt mir trotzdem nicht in den Flur.
      Und es gilt schon lange als wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder ihre Intelligenz von der Mutter erben, sofern es da etwas zu erben gibt. Du alter Angeber! Schmück dich mal nicht mit fremdem Rosshaar!

      Und wer ist überhaupt Paul? Nee, Huba. Wer ist überhaupt Huba?

      Außerdem ich war bisher immer der Meinung, das Klappern zum Handwerk gehört. Kann aber sein, dass bei dir unter den Palmen noch getrommelt wird. Das vermag ich nicht zu beurteilen. Du scheinst überhaupt recht aus dem Häuschen zu sein. Muss an der dräuenden Vaterschaft liegen. Ich hoffe mal, dass FKT und der Veterinär alles im Griff haben und du nicht deiner Fingernägel verlustig gehst. Ohne lässt es sich so schlecht Gitarre spielen. Und über den Bandnamen müssen wir auch noch mal reden. Mit Steifftieren und Frühstücksflocken möchte ich nicht in einen Topf geworfen werden. Nichts gegen Steifftiere, ich besitze selbst noch einige dieser mittlerweile unbezahlbaren Stücke. Frosties sind mir zu süß. Ich vermute aber, du spielst irgendwie auf meine Lieblingseule an, richtig?

      Lieber HKT, jetzt setz dich erst mal in den Sonnenstuhl, nimm ein, zwei Cocktails zu dir und du wirst sehen, in nullkommnix bist du wieder die Ruhe selbst. Ich mache mir ernsthafte Sorgen um dich. Zur Beruhigung könntest du vielleicht ein bisschen esoterische Musik auf den IPod ziehen. Walgesänge oder etwas in der Art. An Klassik würde ich den dritten Satz aus Beethovens 9. empfehlen. Der ist auch beruhigend. Wie spät ist es überhaupt bei euch?
      Ich bin sehr besorgt,
      Ganath
    • Hallo erstmal.
      Ihr macht's einem auch nicht leicht. Kaum ist man mal 12 Stunden nicht im Forum, schon braucht man wieder 20 Minuten um wieder auf den aktuellen Stand zu kommen. Fangen wir mal Blockartig an meine Kommentare abzuarbeiten. Denkt euch das schöne Drum-Herum Reden bitte, dafür habe ich gerade keine Zeit (muss noch ein Referat machen..., jaja Schule...):

      1. Naja He's a pirate von Hans Zimmer (Fluch der Karibik) ist doch nicht schlecht...?

      2. Lese gerade Schattenjäger und Schattenläufer von Markus Heitz. Wie ich bereits erwähnte, sind die Stücke aber sehr eigenwillig und nur schwer verdaubar. Aber "Die Zwerge" und die drei Bücker die noch zu der Reihe gehören lesen sich sehr schön, flüssig und sind auch sehr amüsant geschrieben.

      3. In der Band könnte ich wohl als Luft-Gitarrist mitspielen, allerdings hab ich auch keinerlei Takt- oder Rythmusgefühl (im musikalischen Sinne)

      4. Bin zwar noch kein Vater, muss an der Stelle aber mal die Männerrolle verteidigen: Es ist wohl in keinsterweise richtig, dass die Kinder die Intelligenz von der Mutte bekommen. Viel mehr geben die Eltern - das heißt Vater UND Mutter; auch mir tut es weh liebe Männer... - nur den "genetischen Rahmen" vor, wie sich das heutzutage schimpft. Die Intelligenz wird dann basierend auf dem "Rahmen" aufgebaut und hängt auch sehr stark von der Erziehung ab. Das man an der Stelle Intelligenz und Bildung in einen Topf werfen kann, aber nicht umrühren sollte ist wohl selbstverständlich. (Gott ich liebe Metaphern. Schau wohl zu viel Dr. House)

      5. Glückwunsch zu euerm Fohlen ;)

      Das war's auch schon für's erste,
      Herni

      PS: Ich würde es wohl eher "Gevater Tod" oder "Gevater TOD" schreiben, nicht "... TOT"
    • Lieber Herni,
      also echt jetzt. Du kannst mir doch nicht so in die Parade fahren? Da krieg der HKT doch glatt wieder Oberwasser*g*. Und jaaaaaa, es heißt natürlich Gevatter TOD (auf dem zweiten t bei Gevatter besteh ich dafür aber aufs Energischste). Immerhin siehst du offensichtlich auch Dr. House, das stimmt mich wieder ein wenig milde. Erwähnte ich schon, dass ich ein Serienjunkey bin?

      Und vielleicht les ich ja doch mal diese Zwergenreihe von Herrn Heitz. Sobald ich mit der Eis-Geschichte von Herrn Martin fertig bin und Band 13 von S. Erickson noch auf sich warten lässt.

      Übrigens noch ein lustiger Buchtipp: Schotts Sammelsurium von Ben Schott. Eine kuriose, interessante und unwichtige Sammlung von allem Möglichen, angefangen bei Schnürsenkellängen, der Scoville-Skala, Aufzählung diverser Manien bis hin zur Aufzählung verschiedenster wahnhafter Zustände oder der Farbfolge der Flagge von Kiribati. Sehr kurzweilig und völlig unsortiert.

      Und auch von mir natürlich herzlichen Glückwunsch zum Familienzuwachs, lieber Herr Kaffee-Trinken. Ich hoffe, die Fingernägel sind noch alle da und Mutter und Kind sind wohlauf. Wie soll er denn heißen?

      Ich hab Hunger. Wo sind denn diese Schnittchen vom ollen Ledi hin? Die müssen doch hier irgendwo….
      Pf, geh ich halt selbst in die Küche und mach mir was zum Essen. Mensch Ledi, an der Versorgung hier müssen wir aber noch arbeiten!

      Unterzuckert, Ganath
    • Ach was. Schwamm drüber :)

      Komm, schnapp dir'n Bier und nimm Platz auf einem der Ohrensessel. Mal sehen, wer noch so vorbei kommt.
      Zu Essen gibt's leider nix mehr. Weiß gar nicht, wo der Maitre de cuisine sich grad wieder rumtreibt.

      Prost,
      Ganath
    • Howdy.

      Heute nur ganz kurz
      Ich hoffe, die Fingernägel sind noch alle da und Mutter und Kind sind wohlauf. Wie soll er denn heißen?
      Er heißt Desperado, nach seinem Vater Thee Desperado. Und ich hoffe, dass er ein guter Deckhengst wird - bei der Abstammung ist es sehr wahrscheinlich. :)

      LG HKT

      P.S. Fingernägel sind noch dran - und ich habe mir einen leckeren Eskimo-Flip gegönnt :)