[Boardevent] Adventskalender

    • 20. Dezember



      Weihnachtsschmankerl
      Jannis drehte sich um und strahlte Iljios an. Die beiden umarmten sich herzlich und gingen zusammen in die Taverne. Hier war es sehr laut. Leute riefen, sangen, tranken und hatten einfach Spaß. Die beiden jungen Spione gingen lächelnd in eine der hinteren Ecken der Taverne. Sie hatten sich gerade hingesetzt, als schon eine hübsche Bedienung kam, ihnen Wein auf den Tisch stellte und wieder zur Theke wackelte.

      Freudig erzählte Jannis Iljios alles über die Stadt, über die weihnachtlichen Bräuche und über die derzeitige politische Lage. Iljios war lange ohne Informationen gewesen, hatte nichts von der Außenwelt gehört. Er war froh über die Neuigkeiten. Erleichtert sogar als er hörte, dass es seiner Heimatstadt gut ging. Es war der erste Abend seit Monaten, an dem Iljios sorglos war, ohne sich Gedanken zu machen, was morgen kam. Er fühlte sich endlich frei. Sie tranken und lachten den ganzen Abend über. Zeitweise gesellten sich ein paar junge Damen zu ihnen, doch die beiden wollten unter sich bleiben. Betrunkene Spione wurden nicht allzu gerne gesehen, denn das lockerte gerne mal auch die schweigsamsten Zungen.

      Nach ein paar Stunden verließen die beiden jungen Männer die Taverne. Sie unterhielten sich über Gott und die Welt. Jannis brachte Iljios zurück zum Rathaus. Er lächelte ihn freundlich an. "Du hast Glück hier wohnen zu dürfen. Das erleben nicht viele. Wir sehen uns morgen", und so schritt Jannis davon. Als Iljios das Rathaus betrat, kam ihm der Bürgermeister entgegen. Sein Blick war sehr ernst. "Kundschafter sind zurückgekommen", brummte er. "Nicht alle, nur wenige. Der Rest wurde getötet. Wir sind dabei die Siedlungen zu evakuieren, um die Leute dort zu schützen. Bald werden wir gegen die Barbaren in den Krieg ziehen. Es ist schon Unterstützung unterwegs."
    • 21. Dezember



      Weihnachtsschmankerl
      Iljios sah ihn nachdenklich an. Plötzlich schoss ihm ein Detail in den Kopf, welches er schon komplett vergessen hatte. "Ihr beobachtet doch noch den Jäger oder? Tag und Nacht?" Der Bürgermeister sah ihn verwundert an. "Natürlich", erwiderte er verdutzt. Iljios sah ihm direkt in die Augen. "Der Jäger, er hat einen unterirdischen Keller voll mit Schießpulver und Waffen. Ich bin durch ihn durch bei meiner Flucht, ich...", er stotterte leicht. "Ich habe es vergessen zu berichten." Beschämt sah Iljios zu Boden. Wie konnte er das vergessen? Da läuft er durch ein Waffendepot und berichtet es nicht. Der Bürgermeister betrachtete ihn mit großen Augen und rief sofort nach einem Diener. Direkt kamen Wachen und wurden schnell informiert. Ein weiterer Bote wurde ausgesandt. Viel geschah um Iljios herum, was er nur schlecht aufnehmen konnte. Er war noch immer müde. Geschockt über diese vergessene Information sank er an der Wand zu Boden und blickte ins Leere.

      Er kam erst wieder zu Sinnen, als er den Bürgermeister vor ihm knien sah, der mehrfach seinen Namen rief. "Iljios!", rief er und schüttelte ihn ein wenig. "Iljios, ganz ruhig. Es ist ein Wunder, dass du es überhaupt lebend hierher geschafft hast. Du hast ein Detail vergessen, aber du hast uns vor allem anderen warnen können! Wir sind dir dankbar. Mach dir keine Sorgen, der Jäger wurde sowieso jetzt dauerhaft überwacht. Und wie du sagtest, ist der einzige Ausgang der Fluss. Damit würde es unbrauchbar", der Bürgermeister sprach beruhigend auf ihn ein.

      "Bringt ihn ins Bett und gebt ihm beruhigende Kräuter", wies er einige Diener an. Iljios merkte, wie man ihm auf die Beine half und ihn in sein Zimmer brachte. Viel bekam er nicht mehr mit, nachdem man ihm den Schlaftrunk gab. Unruhige Träume verfolgten ihn die ganze Nacht.
    • 22. Dezember



      Weihnachtsschmankerl
      Iljios erwachte aus einer komischen Traumwelt. Benebelt blickte er sich um und sah schon Diener im Raum umherlaufen. Ein großer, kräftig aussehender Mann stand neben seinem Bett, den Rücken zu Iljios gewandt. "Endlich bist du wach. Wir haben Neuigkeiten von der Jagdhütte. Sie wird nun als Sammelort der Barbaren genutzt. Noch Sammeln sie sich nur. Sie kommen aus den Wäldern, um sich heranschleichen zu können. Unsere Truppen sind bereits auf dem Weg dorthin. Wir sind ebenfalls in den Wäldern. Heute schlagen wir zu. Es stehen Ballon-Bombardiere bereit, um die Hütte des Jägers zu beschießen. Wir erhoffen uns hierdurch einen strategischen Vorteil. Du sollst mit uns voran reiten", erklärte er ruhig. "Mein Name ist übrigens Agapios. Ich bin einer der Strategen für militärische Einsätze. Komm jetzt." Sie ritten zusammen aus der Stadt. "Wir sind in der Nacht vorgedrungen. Alles ist bereit. Die letzten Truppen sind dabei sich zu formieren. Es ist etwas kompliziert, da wir mitten im Wald sind, aber alle Fluchtwege sollten abgeschnitten sein. Einige aus unserer Spezialeinheit sind bereits beim Barbarendorf. Es wurden dort nur wenige zurückgelassen. Wir werden somit an zwei Fronten angreifen", erklärte Agapios ernst.

      "Sind noch genug Truppen in der Stadt, um einem Überraschungsangriff der Barbaren stand zu halten?", infomierte sich Iljios. Agapios lächelte. "Natürlich, heute früh kamen mehrere Schiffe von alliierten Städten an. Viele dieser Truppen sind in der Stadt stationiert, um die Bevölkerung zu beschützen." Sie kamen am Fluss vorbei und Iljios sah viele versteckte Truppen in den Büschen liegen. Er staunte nicht schlecht, was der Bürgermeister über Nacht organisiert hatte.

      Endlich kamen sie am Treffpunkt an. Er sah hunderte Barbaren, die an der Hütte des Jägers ihre Zelte aufgeschlagen hatten. Es machte Iljios Angst, ihnen so nah zu sein. Sie würden warten bis es dunkel ist, um die ersten Ballon-Bombardiere auf den Weg zu schicken. Jetzt hieß es Ruhe bewahren und warten.
    • 23. Dezember



      Weihnachtsschmankerl
      Sie saßen schon seit Stunden in der Kälte und beobachteten die Barbaren. Iljios bewunderte das Militär. Sie hatten es geschafft, leise und unbemerkt die Barbaren einzukesseln. Sobald die Ballon-Bombardierer das Barbarenlager attackieren würden, würde die Sondereinheit die restlichen Barbaren im Dorf angreifen. Iljios war nervös. Was, wenn etwas schief lief?

      Agapios stellte sich neben Iljios und lächelte ihn kurz an. "Es geht los", sagte er mit ernstem Blick und gab einen Eulenlaut aus einer Flöte.

      Es dauerte nicht lange und die Ballon-Bombardierer waren auf ihrer Höhe. Langsam bewegten sie sich zur Hütte des Jägers. Iljios hielt den Atem an. Man hörte Glas springen. Die erste Bombe war in das Haus des Jägers geworfen worden. Einige Sekunden später wurden die Barbaren in den Zelten von weiteren Bomben attackiert. Der Lärm war ohrenbetäubend. Barbaren liefen schreiend aus ihren Zelten. Sie hatten tatsächlich nicht mit einem solchen Angriff gerechnet. Die, die in Richtung ihres Dorfes flohen, wurden von Dampfgiganten, Hopliten, Schwertkämpfern und Schwefelbüchsen-Schützen abgefangen. Bogenschützen waren auf den Bergen verteilt und ließen die Pfeile auf das Zeltlager regnen. Alles war von Agapios genaustens geplant. In der Ferne sah Iljios mehrere starke Lichtblitze. Die Spezialeinheit hatte wohl damit begonnen, das Barbarendorf zu attackieren. Nicht beachtend was unter ihm geschah, erschrak Iljios sehr, als die Hütte des Jägers mit einem riesigen Knall in die Luft ging. Alles flog meterweit in die umher und sogar an seinem Versteck spürte Iljios, wie der Boden unter ihm vibrierte. "Das war wohl das Waffenlager mit dem Schießpulver", dachte Iljios entsetzt. Jetzt, wo kaum noch ein Barbar lebte, hatten sich einige Einheiten des Militärs abgesetzt und kämpften sich zum Barbarendorf vor. Das Schlachtfeld war immer nur kurz sichtbar gewesen, immer dann, wenn es eine Sprengung gab.

      Erst als die Sonne aufging, konnte man die Zerstörung sehen. Dies war ein Bild, welches Iljios noch lange begleiten würde. Dennoch war er erleichtert. Alles schien gewonnen.
    • 24. Dezember



      Weihnachtsschmankerl
      Es war Heiligabend. Der letzte Tag war grauenhaft gewesen. Erst hatte man sich in Sicherheit gewogen, da sie einen großen Teil des Barbarenlagers zerstört hatten, aber die Barbaren waren clever gewesen. Sie hatten tatsächlich die Stadt in mitten der Nacht angegriffen. Die Mauer war an einigen Stellen stark beschädigt. Dennoch hatten sie die militärische Stärke Mideas stark unterschätzt. Die in der Stadt verbliebenen Truppen hatten die Angreifer mit Leichtigkeit zerschlagen. Viele Verluste hatte die Stadt dank Iljios Informationen nicht zu verzeichnen. Trotzdem war es kein schöner Tag, um die Weihnachtszeit einzuläuten.

      Nachdem die Truppen von beiden Schlachtfeldern zurückgekehrt waren, wurden sie verarztet und vom Volk bejubelt. Latus der Fleißge wurde in Ketten durch die Stadt geführt. Ihn würde der Tod erwarten, aber man wollte der Bevölkerung nicht die Chance nehmen, ihn öffentlich vorzuführen. Dies würde die Moral heben, hatte der Bürgermeister beiläufig erwähnt. Am Abend waren alle wieder zu ihren Familien gegangen. Die verbleibenden Truppen der alliierten Städte wurden zu einem Festmahl in die Kaserne geladen. Die Stimmung in der Stadt war ausgelassen.

      Eigentlich hätte Iljios den restlichen Abend im Rathaus auf dem Festbankett verbringen sollen, doch er hatte sich nach den Mahlzeiten und einigen Gläsern Wein davon geschlichen. Kurze Zeit später stand er vor Jannis' Tür und klopfte. Ihm fiel auf, dass der Schneemann, den er vorgestern mit dem kleinen Mädchen gebaut hatte, ganz nah stand.

      Eine Frau öffnete die Tür und sah ihn verwundert an. Jannis kam zu ihnen und strahlte. "Ah. Da bist du ja! Komm rein Iljios. Dies ist meine Frau Estia. Aber ihr scheint euch ja schon zu kennen", er lachte. "Und hier kommt unsere kleine Rabaukin Thalia. Sie redet von niemand anderem mehr als von dir! Dem Schneemannexperten. Komm und setz dich zu uns. Lass uns zusammen den Tag ausklingen." Jannis führte ihn in die Stube. Eine wunderschöne, junge Frau saß zusammen mit Thalia auf dem Boden und spielte etwas. "Das ist Alexandria, meine jüngere Schwester, sie verbringt dieses Jahr das Weihnachtsfest bei uns", stellte Jannis seine Schwester vor. Als Alexandria ihn mit ihrer sanften Stimme freundlich begrüßte und ihn mit ihren tiefgrünen Augen aufmerksam ansah, machte Iljios Herz einen riesigen Sprung.
      Er setzte sich in die wohlige Stube und fühlte sich sofort wie in seinem eigenen zu Hause. "Vielleicht wird dieses Weihnachten doch anders", dachte er sich und strahlte die glückliche Familie an.


      Wir wünschen allen Ikariam Spielern und ihren Familien eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.
      Euer Ikariam Team
    • Hallöchen ihr Lieben,

      die Glücksfee hat mir die Gewinner übermittelt und hiermit möchte ich diese verkünden.

      Server ALPHA
      Alpha Ufbu
      FitForFun
      Alpha-Todbringer

      Server BETA
      Master BEN
      cleon
      lasagne

      Server GAMMA
      Prepel
      pegasus

      Server DELTA
      Ares v Preußen
      Kreios
      Poledra

      Server EPSILON
      Gurk
      Tiny
      Netstorm

      Server PI
      Tendo

      Server RHO
      Hoppelhasi

      Server EIRENE
      johnni

      Server EUNOMIA
      StrnbrgXprt

      Server GAIA
      Curry
      Nemo
      Bolga

      Server HADES
      Varg_Hades
      Lorendil

      Server HEPHAISTOS
      crossroad

      Server KAIKAS
      XtheGameX
      StevenNavyseal
      Pejwi187

      Das Lösungswort lautete: In der Weihnachtsbäckerei

      Wir danken allen, die am Event teilgenommen haben und wünschen den Gewinnern viel Spaß mit Ihren Gewinnen.

      Die Preise werden Euch im Laufe der nächsten zwei Wochen zugesandt.

      Euer Ikariam.de Team